Neuer Server

Ein paar Dinge wollen noch nicht wie sie sollen…

Ich bin jetzt weg von SUSE. Willkommen, CentOS!

Hmh, und wie wechsel ich jetzt von Rails 1.2.3 auf Rails 4.0.0?

Just because I am not blogging…

… doesn’t mean I am not writing. I am just not telling.

So I won’t tell nobody, that I just cleaned up my music collection a little, department “Soundtracks”. It feels like ordering tangible compact discs, just cooler, because I get all the fancy stuff of having it as digital data on my hard disk. Now they all have covers and correct ID3-tagging.

But how will you know what I did if I didn’t tell you. You won’t. Never mind. Didn’t miss it, eh?

Have a good one!

Alles, außer mein Körper

In einem Artikel über das öffentliche Fußballschauen, dem sog. Public Viewing (den man hier live lesen kann) umschreibt H. U. Gumbrecht die heute weit verbreitete Bildschirmarbeit als eine “Verfugung von Software und individuellem Bewußtsein. Körper sind in solchen Situationen nicht mehr als die — notwendige — individuelle Voraussetzung für — ebenfalls individuelle — Bewußtseinsleistungen.”

Die typische Geste ist das Tippen auf der Tastatur, die typische Körperhaltung das auf dem Stuhl aufrecht sitzen, der typische Blick der ernst-konzentrierte auf einen Monitor. Jedoch sind diese typischen Beobachtungen nur der Mangelhaftigkeit der Schnittstelle, in Gumbrechts Bild der schlechten Verfugung zwischen Mensch und Computer geschuldet.

Working
Working

(Quelle: www.phdcomics.com)

Wie kommt er vom Fußballschauen, das man auch oft vor einem Bildschirm praktiziert, zum Bildschirmarbeitsplatz, dessen rechtliche Ausgestaltung sich in der “Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten” findet? Am Monitor ist man allein mit seiner Software. Beim Gruppenschauen ist man Teil eines Kollektivs.

Um seine körperliche Nähe mit Anderen auf der Arbeit gebracht, sehnt sich der Einzelne nach eben dieser. Das Wiedererlangen der eigenen Körperlichkeit wird nach einem virtualisierten Arbeitstag noch verhindert durch den fortgesetzten Aufenthalt in — ebenso virtuellen — sozialen Netzen, bis man schließlich den Monitor ausschaltet und seinen Fußballfreunden in den Arm fällt. Aus der Umarmung wird sich dann nur noch gelöst, um schnell auf dem Smartphone auf dem Laufenden zu bleiben und noch eben diese eine Nachricht raus zu schicken.

escape

Der beste schwäbische Kartoffelsalat

Das nun nicht mehr geheime Geheimrezept aus dem tiefsten Schwaben:

Für 2,5 kg festkochende Kartoffeln brauchst Du

  • 4,5 Tassen Gemüsebrühe,
  • 6-7 EL Essig,
  • 3 TL Salz,
  • 6 Messerspitzen Pfeffer,
  • 6 EL Öl,
  • 2 Zwiebeln, klein geschnitten und
  • 3-4 TL Senf

Die Kartoffeln noch lauwarm schälen, dann geht’s leichter.
Ein paar Stunden stehen = ziehen lassen. Dann schmeckt’s noch besser.

Guten Appetit!

Technikfolgenabschätzung

Aus aktuellem Anlass, ein Gedanke, der schon vor ein paar Jahren den Weg in eine kleine Datei fernab der Wolke fand.

Pervasive Computing, die durchdringende digitale Vernetzung der Lebenswelt, kann nicht nur, sondern muss von mindestens zwei Seiten betrachtet werden: Der
Technischen und der Ethischen.

  • Die Technische Sondierung zielt auf ein Verständnis des Aufwandes in Material, Energie, Arbeitszeit der Entwicklung und Nutzung neuer Geräte, Vorrichtungen und Dienstleistungen ab. Sie spielt sich im Rahmen der Ingenieurswissenschaften, Elektrotechnik und Informatik ab.
  • Die Ethische Evaluierung nutzt diese Information, fügt ihr medizinisches Wissen hinzu, was die Auswirkungen auf Lebewesen betrifft und versucht zu verstehen, welche moralischen Schwierigkeiten bei der Ausbreitung von vernetzten Geräten entstehen. Dies betrifft Aspekte der Überwachung, der Selbständigkeit, der persönlichen Freiheit, der Gesundheit, der Verantwortbarkeit jedes Einzelnen.

Sounds familiar? Mobilgeräte mit Hochgeschwindigkeits-Internetzugang und permanenter Selbstlokalisierung sind keine Zukunftsfantasien mehr. Die Technik ist da. Die Ethik?