Segelfliegen

Was man so in Lübeck alles machen kann…

Diesen Post schreibe ich aus einer Holzhütte. Diese Hütte hat keinen Strom-, keinen Wasser- und keinen Internetanschluss, kann also getrost als vorsintflutlich bezeichnet werden. Nur der Akku meines Laptops hält mich eine kleine Weile über Wasser. Für letzteres muss ich in die Waschhütte, die hat gar fließend Wasser heiß und kalt. Das zum Versenden dieser Nachricht notwendige Internet bekomme ich von meinem Mobiltelefon geliehen, so dieses denn auch noch Akku-Restlaufzeit hat.
Die besagte Hütte steht südlich des Flughafens Lübeck, der wiederum ein paar Kilometer südlich der Hansestadt Lübeck liegt. Vor meinen Augen starten und landen kleine, mittlere und klitzekleine Flugzeuge: vom einsitzigen Motordrachen über den zweisitzigen Ultraleichflieger bis hin zur Ryanair-Maschine, einer Boeing 737 mit rund 200 Sitzen, ist hier alles vertreten, insbesondere auch die K7, ein altes aber zuverlässiges Segelflugzeug, dass ich für zwei Wochen zu fliegen lerne.
Dem Pilotenschein wieder ein kleines Stück näher. Um mich herum Stille, nur das Rauschen des Fahrtwindes, vorbeiziehende Wolken am Horizont, sonniger blauer Himmel und ein Landschaftspanorama mit Heidebewuchs und Lübeck im Hintergrund.

Fotos folgen

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